Warum den Hund in die Hochzeit einbinden?
Hunde begleiten uns oft über Jahre hinweg durch alle Lebenslagen. Sie sind Tröster, Abenteuerpartner und Familienmitglied – da ist es nur logisch, sie auch an einem der wichtigsten Tage im Leben dabeizuhaben. Für viele Paare macht der Hund die Trauung:
- persönlicher und authentischer
- emotionaler
- lockerer – Hunde sorgen fast automatisch für entspannte Stimmung
Wichtig ist allerdings: Der Hund sollte sich dabei wohlfühlen. Nicht jeder Vierbeiner liebt Menschenmengen, laute Musik oder lange Wartezeiten.
Ist euer Hund überhaupt hochzeitstauglich?
Bevor ihr große Pläne schmiedet, fragt euch ehrlich:
- Ist unser Hund ruhig genug für eine Trauung oder hätte er mehr Stress?
- Wie reagiert er auf viele Menschen, Applaus oder ungewohnte Umgebungen?
- Kann er für eine gewisse Zeit still sitzen oder liegen?
Ein nervöser oder sehr junger Hund muss nicht komplett ausgeschlossen werden – aber vielleicht ist dann nur ein kurzer Auftritt sinnvoll oder eine andere Form der Einbindung.
💡 Tipp: Ein paar Probedurchläufe helfen! Übt das Sitzen neben euch oder das Gehen an der Leine in ruhiger Umgebung.
Die schönsten Ideen, wie euer Hund Teil der Trauung wird
1. Der Ringträger auf vier Pfoten
Ein Klassiker – und absoluter Hingucker: Der Hund bringt die Ringe zum Altar. Wichtig:
- Nutzt eine sichere Ringbox oder befestigt eine Attrappe
- Der Hund sollte zuverlässig auf ein Kommando reagieren
- Alternativ: Der Hund läuft mit einer Begleitperson nach vorne
2. Gemeinsamer Einzug
Statt klassischem Einzug könnt ihr gemeinsam mit eurem Hund zur Trauung laufen. Das wirkt intim, modern und sehr familiär.
3. Symbolischer Platz in der ersten Reihe
Manchmal ist weniger mehr: Ein gemütlicher Platz neben euch, eine schöne Decke – und euer Hund ist einfach dabei. Ohne Aktion, aber mit großer Bedeutung.
4. Star beim Hochzeitsshooting
Falls die Trauung selbst zu stressig wäre, bindet euren Hund ins Fotoshooting ein. So entstehen wunderschöne Erinnerungen – ganz ohne Druck.
Organisation: Wer kümmert sich um den Hund?
Ganz wichtig: Ihr solltet euch am Hochzeitstag nicht selbst kümmern müssen.
Plant daher eine feste Bezugsperson ein, die:
- Gassi geht
- Wasser & Futter parat hat
- den Hund notfalls aus der Situation nimmt
Das kann ein Freund, ein Familienmitglied oder sogar ein professioneller Dogsitter sein.
Location & Regeln nicht vergessen
Nicht jede Hochzeitslocation erlaubt Hunde – und nicht jede Kirche oder jedes Standesamt ist automatisch hundefreundlich. Holt euch vorab nötige Genehmigungen ein, organisiert einen Rückzugsort für euren Hund und klärt auch ab, ob Gäste vielleicht Angst vor Hunden haben oder ob Allergien bestehen. Schließlich sollen sich die Gäste ja auch wohl fühlen. Outdoor-Trauungen sind oft entspannter – für Mensch und Tier.
Zusammenarbeit mit einer Traurednerin aus der Nähe von Hamburg
Für Paare, die sich eine besonders persönliche und hundefreundliche Zeremonie wünschen, arbeite ich mit einer wunderbaren Traurednerin aus der Nähe von Hamburg zusammen, die eure Geschichte – inklusive Vierbeiner – liebevoll in die Trauung einbindet. Schaut gerne mal bei Janine vorbei: https://alohamoments.de/
Heiraten mit Hund kann unglaublich schön sein – wenn ihr die Bedürfnisse eures Vierbeiners ernst nehmt. Ob aktiver Part oder stiller Begleiter: Entscheidend ist nicht, wie spektakulär der Auftritt ist, sondern dass euer Hund sich sicher und wohlfühlt.
Dann wird er nicht nur Teil der Hochzeit, sondern Teil einer Erinnerung, die euch ein Leben lang begleitet. 🐶💍







